24. bis 30. April 2019: Europäische Impfwoche

Schutzimpfungen können laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO)jährlich etwa zwei bis drei Millionen Todesfälle aufgrund von Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Masern verhindern.

Für einen optimalen Schutz gegen Infektionskrankheiten müsste die Immunisierung weltweit besser werden. So könnten weitere 1,5 Millionen Todesfälle vermieden werden. Mit der Europäischen Impfwoche (EIW) will die WHO darauf aufmerksam machen, dass Impfungen entscheidend dafür sind, Krankheiten zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. Ziel der Impfwoche ist es, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und so höhere Durchimpfungsraten zu erreichen. Durch Schutzimpfungen sollen einzelne Krankheitserreger auf Dauer ausgerottet werden - in Europa ist es bereits gelungen, Poliomyelitis (Kinderlähmung) zu eliminieren. Experten warnen jedoch vor einer Impfmüdigkeit in Deutschland. Die WHO hat sieben Gründezusammengefasst, weshalb Impfungen in Europa weiterhin hohe Priorität haben.

Empfehlungen, welche Impfungen sinnvoll sind, gibt in Deutschland die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. Darüber, welche Impfungen die Krankenkassen zahlen, entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss.

Bei Fragen rund ums Impfen helfen auch die Entscheidungshilfen der AOK weiter. Sei es zur Frage "Impfen oder nicht?" gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) oder etwa zum Thema Impfung gegen die Erreger von Gebärmutterhalskrebs, die sogenannten humanen Papillomviren.

Quelle: https://aok-bv.de/presse/gesundheitstage/  [Stand: 23.03.2019] 

Weitere Informationen zum Thema unter: https://www.impfen-info.de