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Wissenwertes

Lärm

Als Lärm gilt jedes unerwünschte laute Geräusch. Geräusche lassen sich physikalisch messen und in Gefährdungspotenziale für den Menschen einteilen (siehe unten). Jedoch ist das Lärmempfinden von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ein gutes Beispiel ist hierfür laute Musik. Einige Menschen fühlen sich davon gestört, andere finden diese sogar angenehm und wieder anderen ist laute Musik völlig egal. Des Weiteren gibt es zwei unterschiedliche Arten von Lärm: intermittierender Lärm (Straßenlärm) und Impulslärm (Explosionen) Generell kann man sagen, dass nicht jedes Geräusch gleich Lärm ist, aber man kann davon ausgehen, dass je stärker ein Geräusch ist, desto mehr fühlen sich davon gestört.

Nun stellt sich die Frage, wie eigentlich ein Geräusch entsteht. Dabei breiten sich Schwingungen als Schallwellen in der Luft aus. Die Stärke des Schalls ist die Lautstärke und kann gemessen werden. Die Messgröße wird Schalldruck genannt und der Messwert der angezeigt wird nennt sich Schalldruckpegel. Letzteres wird als Dezibel angegeben. Die kleinste Druckschwankung, um den atmosphärischen Luftdruck, wird als Schallereignis bezeichnet. „Diese Schwingung wird vom Gehör wahrgenommen.“ Durch den Schalldruck (Anzahl der Schwingungen pro Sekunde) und der Frequenz wird das Lautstärkeempfinden eines Schallereignisses festlegt. Die Tonhöhe wird durch die Frequenz bestimmt und sagt aus: „Je höher die Frequenz, desto höher wird der Ton (oder das Geräusch) wahrgenommen.“

Starke Lärmeinwirkungen oder dauerhafter Lärm können negative Folgen für den Menschen haben. Häufig bedingt der Lärm Krankheit oder eine negative Beeinflussung der Leistungsfähigkeit. Laut Studien besteht ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lern-, Konzentrations- und Schlafstörungen bei dauerhaftem sich aussetzen von Lärm.

 

 

Laut Studien und Modellrechnungen sind in Deutschlands Städten ca. sechs Millionen Bürger und Bürgerinnen Lärmwerten ausgesetzt. Ob Sie dazu gehören, können Sie in der unter folgendem Link aufrufbaren Lärmkarte für Schleswig-Holstein erfahren.

www.umweltdaten.landsh.de/laermatlas/script/index.php

 

 

 

Quellen: www.bmub.bund.de/P751/

initiative-hoeren.de/downloads/Laerm-im-Alltag.pdf