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Wissenwertes

Stress

Das Wort „Stress“ ruft häufig ein negatives Empfinden hervor, da es z.B. mit Erschöpfung, Schlafmangel sowie reduzierter Freizeit in Verbindung gesetzt wird. Dennoch kann ein Stressempfinden positive Effekte fördern. Im folgenden Artikel sollen die unterschiedlichen Formen des Phänomens sowie mögliche Folgen näher dargestellt und erläutert werden.

Definiert werden kann Stress als Reaktion des Körpers auf eine Belastungssituation, welche sich in subjektiv empfundenen Spannungszuständen zeigt d.h., dass Menschen verschieden auf Stresseinwirkungen reagieren. Entgegen der negativen Besetzung des Wortes stellt diese Empfindung eine Grundvoraussetzung für jegliche körperliche und geistige Betätigung sowie zur Erbringung von Höchstleistungen dar. Diese Form wird als positiver Stress bzw. Eustress bezeichnet.

Jedoch werden in länger anhaltenden Stresssituationen lebenswichtige Körperfunktionen vorübergehend minimiert bzw. abgeschaltet. Somit wirkt Stress auf der anderen Seite negativ und verursacht unter anderem Denkblockaden, Gefühlsschwankungen sowie Kopfschmerzen. Bei dieser Art der Leistungsminderung wird von Disstress gesprochen. Um den negativen Folgen zu entgehen sollte eine Vermeidungsstrategie entwickelt werden.

Dafür müssen zunächst die individuellen Stressfaktoren identifiziert werden, um sie zu hinterfragen und im besten Falle abzubauen. Am Arbeitsplatz besteht eine Maßnahme darin, E-Mails nur ein- bis zweimal am Tag zu lesen. Eine weitere Möglichkeit zum Stressabbau liegt in der körperlichen Aktivität. Hierbei kann Druck abgebaut werden und der Kopf „frei werden“. Zudem werden durch die Endorphinausschüttung Glücksmomente erzeugt. Für einen positiven Effekt empfiehlt sich 30 Minuten Bewegung am Tag. Darüber hinaus gilt Meditation als ein wirkungsvolles Instrument. Auch diese sollte für mindestens 5 Minuten am Tag durchgeführt wer-den. Grundlegend wird ein ausreichender Nachtschlaf empfohlen. Hierbei kann jedoch keine genaue Angabe über die notwendige Länge gemacht werden, da die-se individuell herausgefunden werden muss.

Weitere Informationen finden Sie z.B. hier:

„Entspann dich Deutschland - TK Stressstudie 2016“: www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/921466/Datei/3654/TK-Stressstudie_2016_PDF_barrierefrei.pdf

Quellen:

Herzner, S. (2017). Stress verhindern, Burnout vermeiden. Abgerufen von www.apotheken-umschau.de/Stress, Zugriff am 12.11.2017 Universität Bielefeld. (o.J.).

Leitfaden zur Stressbewältigung. Abgerufen von www.uni-biele-feld.de/erziehungswissenschaft//scs/pdf/leitfaeden/studierende/stressbewaeltigung.pdf, Zugriff am 12.11.2017